100 Jahre Deutscher Museumsbund im Podewil.

17. Mai 2017 - Letzten Dienstag hat sich die deutsche Museumslandschaft auf Einladung des Regierenden Bürgermeisters von Berlin, Michael Müller, bei uns im Podewil getroffen. An dem Abend gab es gleich doppelten Grund zum Feiern: Nicht nur endete mit dem Empfang die viertägige Jahrestagung des Deutschen Museumsbunds e.V., sondern es wurde auch ein runder Geburtstag begangen: Der Museumsbund feierte sein 100jähriges Bestehen - und das, wie könnte es in Berlin anders sein, mit Wein und Currywurst.

Wie auch Kulturprojekte hat der Landesverband der Museen zu Berlin e.V. seinen Sitz im Podewil und hat so nicht nur vor Ort persönlich gratuliert, sondern war auch an der Tagungsdurchführung beteiligt. Das diesjährige Motto „digital. ökonomisch. relevant. Museen verändern sich!“ rückte die Rolle der Museen im Kontext der aktuellen gesellschaftlichen Veränderungen in den Fokus. Immer wieder tauchten bei uns und anderen Tagungsteilnehmer*innen Fragen nach dem Selbst- und Fremdbild der Museen auf: Welches Selbstverständnis haben Museen heute? Wohin bewegen sie sich? Warum sind sie relevant und vor allem: wie bleiben sie in Zeiten der stetigen Digitalisierung relevant?

Auf #spurensuche in über 70 Berliner Museen am 21. Mai

Auch der jährlich weltweit stattfindende Internationale Museumstag, der in Berlin in enger Kooperation mit dem Landesverband der Museen zu Berlin ausgerichtet wird, sieht einen wichtigen Schwerpunkt auf Web, Blog und den Social Media Kanälen. Die diesjährige 40. Ausgabe des #imt17 widmet sich am kommenden Sonntag der #spurensuche. Über 60 Berliner Museen laden bei freiem Eintritt dazu ein, mit ihnen zusammen auf Entdeckungstour zu gehen. Und kaum eine Stadt scheint sich so für das Motto zu eignen wie Berlin mit seinen vielen Facetten und seiner wechselvollen Geschichte, deren Spuren oft noch im Stadtbild zu finden sind. Aus dem riesigen Angebot hat das Museumsportal übrigens drei Touren zusammengestellt, die dazu einladen am 21. Mai auf Kiez-Spurensuche in Berlins Mitte, in Schöneberg oder am Rand des Grunewalds zu gehen.

Die Autorin Isabelle Nové ist wissenschaftliche Volontärin beim Landesverband der Museen zu Berlin e.V.

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