100 JAHRE REVOLUTION – BERLIN 1918/19

– ERFOLGREICHER START IN DEN THEMENWINTER MIT ERÖFFNUNGEN UND AKTIONEN IM STADTRAUM

Download Pressemitteilung

Am Wochenende startete das stadtweite Gemeinschaftsprojekt "100 Jahre Revolution - Berlin 1918/19" mit zahlreichen Eröffnungen und Aktionen - gerahmt von den historischen Ereignissen des 9. und 11. November, der Ausrufung der Republik und dem Ende des 1. Weltkrieges. So eröffneten beispielsweise die Ausstellungen "Freiheit. Die Kunst der Novembergruppe" in der Berlinischen Galerie, "Berlin in der Revolution 1918/19 - Fotografie, Film, Unterhaltungskultur" im Museum für Fotografie, "'Frieden, Freiheit, Brot!' 100 Jahre Revolution - Friedrichshain und Kreuzberg 1918/19" im FHXB-Museum und "Revolution! Neukölln 1918/19" im Rathaus Neukölln. Insgesamt erinnern mehr als 60 Institutionen, darunter Museen, Geschichtsvereine, Gedenk- und Bildungsstätten und Künstler*innen fünf Monate lang gemeinsam an die Ereignisse der Revolution von 1918/19 und an ihre Folgen bis in die heutige Zeit.

Auf Einladung von Kulturprojekte Berlin, entwickelte die Künstlergruppe Tools for Action zum Abschluss des Eröffnungswochenendes eine künstlerische Performance unter dem Thema "Versammelt Euch!". In Anlehnung an eine Demonstration gingen, rannten und formierten sich die 100 Teilnehmer*innen immer wieder neu - und trugen auf ihrem Rücken rot leuchtende Elemente. An Originalschauplätzen der Revolution zog der Zug durch Berlins Mitte über den Lustgarten und Bebelplatz zum Neuen Marstall.

Am Neuen Marstall machte auch das erste Mal der historische Möbelwagen Station. In den Revolutionstagen als Straßenbarrikade genutzt, lädt er heute mit Kunstaktionen und einem historisch-politischen Bildungsprogramm an Originalschauplätzen der Revolution zum Stolpern im öffentlichen Raum ein. Umsonst und draußen können historisch Interessierte ebenso wie zufällig Vorbeilflanierende im Möbelwagen u.a. an Hörstationen mehr über die historischen Ereignisse erfahren. Als mobiler Informationsraum in der Stadt wird der Möbelwagen an verschiedenen Orten Station machen, so zum Beispiel am Alexanderplatz. An jedem Ort entsteht eine Kunstaktion, u.a. mit dem Künstlerduo Plastique Fantastique, die den Möbelwagen mit Hilfe einer begehbaren "transparenten, pneumatischen Architektur" zum Begegnungsort ausbauen - ein Entree in den Winter von vor 100 Jahren.

Der Neue Marstall ist auch einer von 100 Orten in Berlin, die mit roten Stadtmarkierungen versehen sind. In den Bezirken werden die lokalen Ereignisse in den Fokus genommen und machen so Weltgeschichte an authentischen Orten erfahrbar. Die Geschichten zum jeweiligen Originalschauplatz können via QR-Code oder über die mobile Website abgerufen werden.

Im Podewil, dem "Revolutionszentrum", wird zusammen mit verschiedenen Partnern immer montags unter dem Titel "Die Woche beginnt mit Revolution" diskutiert, performt und musiziert. Am 19. November startet die erste Talkshow aus der Zukunft, die bis März 2019 monatlich stattfindet. Zum Thema "Versammelt Euch!" fragen sich Jutta Ditfurth, Harald Welzer und Lillian Rosa, ob z.B. im Jahr 2038 noch demonstrieren wird oder ob die außergewöhnlich lange Phase des Friedens die Deutschen genügsam gemacht hat, wenn es um Menschenrechte geht.

Die Talkshow aus der Zukunft am 19. November entsteht in Zusammenarbeit mit der FUTURZWEI Stiftung Zukunftsfähigkeit. Weitere Kooperationspartner der Reihe sind Reporter ohne Grenzen, European Alternatives & Offene Gesellschaft sowie das Museum Lichtenberg.

100 Jahre Revolution – Berlin 1918/19 ist ein stadtweites Gemeinschaftsprojekt der Kulturprojekte Berlin GmbH, realisiert mit über 60 Partnern. Es wird ermöglicht aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.


Weitere Informationen 
www.100jahrerevolution.berlin
www.facebook.com/100jahrerevolution
www.instagram.com/100jahrerevolution
#revolution100 
WhatsApp-Newsletter: Abo über www.100jahrerevolution.berlin

Pressekontakt 
Sabine Haack 
Büro für Kultur und Konzept 
+ 49 (0)331-2017 88 98 

Wir verwenden auf dieser Webseite Cookies, um Zugriffe auf unsere Webseite anonymisiert zu analysieren. Für mehr Informationen lesen Sie bitte unsere Datenschutzerklärung.

OK