BEYOND THE WALL

Am 9. November geht Open-Air-Installation entlang der West Side Gallery mit Abschlussveranstaltung zu Ende.

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Berlin, 8. November. Seit dem 13. August zeigt der Künstler Stefan Roloff auf der Rückseite der East Side Gallery die Installation BEYOND THE WALL, die Filmaufnahmen vom ehemaligen DDR-Grenzgebiet mit Zeitzeugenporträts kombiniert. Das großformatige Panorama erstreckt sich auf 229 Metern direkt auf dem längsten erhaltenen Teilabschnitt der Berliner Mauer.

Über 200.000 Besucher*innen besuchten seither die Installation. Für drei Monate zeigte die Open-Air-Installation am historischen Ort, wie Mauern das Leben der Menschen vor und ihrem Fall prägen können. Mit einer Abschlussveranstaltung am 9. November setzen die porträtierten Zeitzeugen ein weiteres Zeichen und stellen entlang der Ausstellung 500 Kerzen auf, welche 1989 zum Symbol des friedlichen Protests wurden und projizieren eine Zeitzeugendokumentation über die Friedliche Revolution auf das Bild eines Grenzbeamten.

Der aus West-Berlin stammende Roloff, Pionier digitaler Foto- und Videokunst, filmte 1984 das DDR-Grenzregime an verschiedenen Orten wie der Oberbaumbrücke, der Bernauer Straße und dem Potsdamer Platz. 18 Jahre nach dem Fall der Mauer begann er 2007 mit Videoporträts von DDR-Zeitzeugen. Unter anderem ließen sich Ulrike Poppe, DDR-Bürgerrechtlerin, Mario Röllig, Inhaftierter im Untersuchungsgefängnis Hohenschönhausen und Alexander Arnold, Zwangsarbeiter für IKEA, zu Ihren Erfahrungen befragen. Sechs dieser insgesamt 70 Videoporträts sind in der Ausstellung in Auszügen zu sehen. Zusammen mit den silhouettierten Porträts und den Standbildern bilden sie die Installation BEYOND THE WALL.

Abschlussveranstaltung: 9. November, 19 Uhr
Ort: West Side Gallery (der Spree zugewandte Seite der East Side Gallery)
Mühlenstraße, 10243 Berlin
Eintritt frei

Weitere Informationen
https://vimeo.com/when6is9 (Videoskizze und Zeitzeugenporträts)

Pressekontakt
Susanne Galle
T +49 030 247 49-864


BEYOND THE WALL wird ausgeführt von Kunst darf alles e.V. in Kooperation mit Kulturprojekte Berlin GmbH. Die Installation wird ermöglicht durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa und die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Das Begleitprogramm wird gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung und den KulturRaum Zwinglikirche e.V. Mit freundlicher Unterstützung vom Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg und der Gemeinschaft der Verfolgten des DDR-Regimes.

 

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