Berlin Art Week 2018

– Vom 26.-30. September 2018 präsentiert die Berlin Art Week Messen, Ausstellungen und u.a. Performances.

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Die siebte Berlin Art Week präsentiert vom 26.-30. September 2018 Messen, Ausstellungen, Performances und Preisverleihungen. Zudem wird sie mit Kunstprojekten im öffentlichen Raum das Berliner Stadtbild fünf Tage lang prägen.

Berlin, 5. Juli 2018. Zur siebten Berlin Art Week bieten zwei Kunstmessen, 15 Museen und Ausstellungshäuser, zwei Kunstvereine, ein Theater sowie 11 Berliner Privatsammlungen und 20 Projekträume ein konzertiertes Programm: Neben Ausstellungen, Performances und Preisverleihungen wartet die Kunstwoche mit zahlreichen Sonderveranstaltungen sowie Führungsangeboten rund um die zeitgenössische Kunst und ihre Orte in der deutschen Hauptstadt auf.

Die beiden Messen art berlin und Positions Berlin stehen vom 27.-30. September im Zentrum der Aufmerksamkeit: 2017 als Kooperation zwischen abc art berlin contemporary und Art Cologne gegründet, geht die art berlin in ihre zweite Runde. Erstmalig wird sie ihre Galerien in den Hangars 5 und 6 des ehemaligen Flughafens Tempelhof präsentieren. Während die Sektion Galleries die Highlights des Programms abbildet, ist der Bereich Special Projects Einzelpräsentationen und kuratierten Projekten vorbehalten. Auch die fünfte Ausgabe der Positions Berlin Art Fair findet erstmals im Gebäude des ehemaligen Flughafens Tempelhof statt. Sie zeigt ihre Aussteller nebst Rahmenprogramm mit Talks, Sonderausstellungen und weiteren Veranstaltungen in Hangar 4.

Höhepunkte des diesjährigen Programms sind die Einzelausstellungen von Lee Bul im Gropius Bau, Agnieszka Polska im Hamburger Bahnhof, Julian Charrière in der Berlinischen Galerie, Lawrence Abu Hamdan in der daadgalerie, Cecilia Jonsson im Projektraum der Schering Stiftung und Evelyn Taocheng Wang im KW Institute for Contemporary Art; außerdem die Ausstellungen Touch in der neuen Gesellschaft für bildende Kunst (nGbK) über die Berührung als paradigmatische Geste der Gegenwart, The Most Dangerous Game im Haus der Kulturen der Welt (HKW) zur Geschichte der Situationistischen Internationalen sowie A 37 90 89. Die Erfindung der Neo-Avantgarde im Neuen Berliner Kunstverein (n.b.k.) zur Genese von Projekträumen als alternativen Orten der Kunstpräsentation. Eine weitere Besonderheit ist die erstmalige öffentliche Zugänglichmachung des restaurierten Bilderkellers der Akademie der Künste am Pariser Platz mit großflächigen Wandbildern von Manfred Böttcher, Ernst Schroeder, Harald Metzkes und Horst Zickelbein.

Zwei mit Spannung erwartete Neu- bzw. Wiedereröffnungen bereichern das vielfältige Programm: Die Deutsche Bank eröffnet am 27. September ihr Kunst-, Kultur- und Sportforum PalaisPopulaire im historischen Gebäude des Prinzessinnenpalais am Boulevard Unter den Linden mit der Ausstellung The World on Paper. Und das Haus am Waldsee macht seinen Hauptstandort in Zehlendorf nach einer Generalsanierung mit einer großen Einzelausstellung von Karin Sander der Öffentlichkeit nach mehr als 12 Monaten Schließzeit wieder zugänglich.

Einen Schwerpunkt bildet 2018 die Fotokunst: So spannt C/O Berlin mit Back to the Future einen Bogen von der frühen Fotografie des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Die Ausstellung findet im Rahmen der EMOP Opening Days des European Month of Photography Berlin statt, die von Panels, Talks und weiteren Programmpunkten begleitet werden. Das KINDL - Zentrum für zeitgenössische Kunst in Neukölln widmet sich in der Gruppenausstellung Absurde Routinen zeitgenössischen fotografischen Positionen, während der me Collectors Room mit The Moment is Eternity eine Schau fotografischer Arbeiten aus der Sammlung Olbricht zeigt, die in Dialog mit anderen Kunstwerken der Sammlung sowie Artefakten der Wunderkammer gesetzt werden.

Mit verschiedenen Interventionen im öffentlichen Raum geht die Berlin Art Week in diesem Jahr buchstäblich auf die Straße: Während beispielsweise die international renommierte Programmreihe Immersion der Berliner Festspiele im Rahmen ihres neuen Projekts The New Infinity mit einer mobilen Kuppel den Mariannenplatz bespielen wird, zeigt die neue Gesellschaft für bildende Kunst (nGbK) künstlerische Plakate im Berliner Untergrund (Bahnsteig der U5 am Alexanderplatz). Auch das Jüdische Museum Berlin beteiligt sich erstmals an der Berlin Art Week und bewegt sich während der Kunstwoche mit der bereits seit September 2017 im Libeskind-Bau installierten Licht- und Klangskulptur res·o·nant von Mischa Kuball in den Kreuzberger Stadtraum.

Die Bandbreite künstlerischer Darstellungsformen wird durch einen performativen Beitrag komplettiert: Für das HAU Hebbel am Ufer wird die Choreografin Meg Stuart mit ihrer Kompanie Damaged Goods die für die Ruhrtriennale 2017 konzipierte Produktion Projecting [Space[ in den Reinbeckhallen in Oberschöneweide weiterentwickeln.

Die siebte Berlin Art Week wird erneut Einblicke in zahlreiche private Sammlungen gewähren. Teilnehmer in diesem Jahr sind: EAM Collection, Julia Stoschek Collection Berlin, Kienzle Art Foundation, Kunstsaele Berlin, Museum Frieder Burda | Salon Berlin, Salon Dahlmann, Sammlung Boros, Sammlung Ivo Wessel, SØR Rusche Sammlung Oelde/Berlin, The Feuerle Collection, Wurlitzer Pied à Terre Collection.

Darüber hinaus werden wieder die 20 Gewinner des Preises für künstlerische Projekträume und -initiativen vorgestellt, der 2018 von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa bereits zum siebten Mal verliehen wird. Die Preisverleihung findet am 28. September in der Bar Babette statt. Die diesjährigen Preisträger sind: Ashley Berlin, Auditive Social Network (Cashmere Radio, reboot.fm), ausland / projekt archiv e.V., Axel Obiger, b_books, Büro BDP / Broken Dimanche Press, COPYRIGHTberlin, Decad, die raum, Display, Fotogalerie Friedrichshain, GSL Projekt, Kinderhook & Caracas, MAVRA, NON Berlin, sign, CIAT, Sonntag, Spektrum art science community, stay hungry, zwanzigquadratmeter (zqm).

Zudem finden die Verleihungen des Hannah-Höch-Preises sowie des VBKI-Preises Berliner Galerien im Rahmen der Berlin Art Week statt. Erstmals mit dabei ist auch der Berlin Art Prize.

Die Berlin Art Week wird ermöglicht durch die Förderung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa sowie der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe. Die Realisierung erfolgt mit Unterstützung der GASAG AG. Die gemeinnützige Landesgesellschaft Kulturprojekte Berlin verantwortet die Koordination und Kommunikation.

Weitere Informationen unter
berlinartweek.de
facebook.com/berlinartweek
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instagram.com/berlinartweek
#berlinartweek

Pressekontakt
Timo Weißberg
+49 (0)30 247 49-849 

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