EMOP Berlin – European Month of Photography 2016

Mehr als 130 Projekte in Museen, Kulturinstitutionen und Botschaften präsentierten zeitgenössische und historische Fotografie in Schwarz-Weiß, Farbe, abstrakt, dokumentarisch oder als Kunstinstallation.

Die siebte Ausgabe von Deutschlands größtem Fotofestival endete am 
31. Oktober 2016. Einen Monat lang feierte Berlin die Fotokunst in allen Schattierungen. Mehr als 130 Projekte in Museen, Kulturinstitutionen und Botschaften präsentierten zeitgenössische und historische Fotografie in Schwarz-Weiß, Farbe, abstrakt, dokumentarisch oder als Kunstinstallation.

Rund 500.000 Besucher zählte der diesjährige European Month of Photography in Berlin. Damit konnte sich das Format, welches als Biennale im europäischen Verbund mit den Städten Athen, Bratislava, Budapest, Ljubiljana, Luxembourg, Paris und Wien gefeiert wird, erneut als größtes Fotofestival in Deutschland behaupten.

Erstmalig kooperierte die für den EMOP Berlin verantwortliche Landesgesellschaft Kulturprojekte mit einer großen Fotoinstitution in Berlin, um das Eröffnungswochenende als eigenständigen Programmpunkt des Fotomonats zu etablieren. Mit C/O Berlin wurde ein sehr guter Partner gefunden, der die EMOP Opening Days rund um die „Museumsinsel der Fotografie“ im Amerika-Haus, dem Museum für Fotografie und der Helmut Newton Foundation kuratierte. Allein die Eröffnung mit Book Days, Portfolio Reviews, Workshops und zahlreichen Music Acts zog über 10.000 Besucher in ihren Bann.

„Der EMOP Berlin 2016 hat es erneut eindrucksvoll bewiesen: Berlin ist eine 
Fotostadt und was für eine! Die Besucher erwartete ein echter Kunstmarathon. 
Die kleine Ein-Raum-Schau stand gleichberechtigt neben den renommierten Fotoinstitutionen. Das macht den Charme des Festivals aus. Wir sind sehr froh
über die geglückte Kooperation mit C/O Berlin und planen für 2018, nach diesem
Vorbild noch mit weiteren Fotoinstitutionen zusammenzuarbeiten.“ 
Moritz van Dülmen, Geschäftsführer Kulturprojekte Berlin

Ein Höhepunkt war der Empfang beim Bundespräsidenten Joachim Gauck im Schloss Bellevue anlässlich des EMOP Berlin. Rund 50 namhafte deutsche Fotografen aus der ganzen Welt – darunter Andreas Gursky, Thomas Struth, Candida Höfer, Thomas Hoepker, Michael Ruetz, Wim Wenders, Thomas Ruff, Harald Hauswald, Jim Rakete oder Peter Lindbergh – präsentieren ihre Arbeiten vor Kollegen, Galeristen, Verlegern, Restauratoren, Sammlern und weiteren Gästen.

Mit zahlreichen Ausstellungen internationaler Fotokünstler wurde die gesamte Bandbreite dieses Genres im Oktober in Berlin gezeigt. Neben Auszeichnungen wie dem traditionsreichen Leica Oskar Barnack Award, der erstmals in der deutschen Hauptstadt vergeben wurde und der ersten BERLIN FOTO BIENNALE zur Dokumentarfotografie mit Ehrengast Steve McCurry sind besonders die Beteiligung vieler Fotoschulen und Projekträume Berlins hervorzuheben. So wurde ein ganzes Wochenende den offenen Laboren gewidmet, die als Produktionsstätten technische Neuerungen und Arbeitsweisen vorstellten. Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Workshops, Vorträgen, Diskussionen und Führungen komplettierte das Angebot. Der Fotoherbst endete in einer Closing-Party im Podewil mit rund 200 Fachleuten der Fotoszene, Vertretern der Partnerinstitutionen sowie zahlreichen Fotokünstlern.

Die Veranstalter und Partner freuen sich auf die Neuauflage des European Month of Photography, der in Berlin wieder im Herbst 2018 stattfinden wird.

Pressekontakt: Gabriele Miketta, Tel. 030 - 247 49 732, pr@kulturprojekte-berlin.de

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