Den 13. August 1961 verbinden viele Menschen bis heute mit unauslöschbaren Erinnerungen an eine Zeit, in der sich ihr Leben von einem Tag auf den anderen gravierend änderte. Vor 50 Jahren wurde die Teilung Deutschlands durch den Bau der Berliner Mauer endgültig besiegelt. Eine 160 km lange militärisch gesicherte Grenze um West-Berlin spaltete die Stadt, trennte Familien, Freunde und Nachbarn, schnitt ganze Straßenzüge, Wasserläufe und Nahverkehrsverbindungen ab. Provisorische Stacheldrahtsperren wichen einem tief gestaffelten Sperrsystem aus Mauern, Streckmetallzäunen und Todesstreifen mit Wachtürmen, Panzersperren und weiteren martialischen Sperrelementen, das als Berliner Mauer weltbekannt wurde. Gemeinsam mit der Stiftung Berliner Mauer organisierten und vernetzten wir die vielfältigen Aktivitäten verschiedener Institutionen und Organisationen zum 50. Jahrestag des Mauerbaus. Die Unmenschlichkeit der Mauer, die zerrissene Stadt, die Schicksale, aber auch die Hoffnungen der Menschen auf beiden Seiten prägten das Programm. So waren z.B. 23 großformatige Bilder mit beeindruckenden Momentaufnahmen von der Berliner Mauer an elf Standorten entlang des ehemaligen Grenzverlaufs aufgestellt. Die von uns konzipierte und umgesetzte Ausstellung "Der geteilte Bahnhof" im Bahnhof Friedrichstraße zählte an elf Tagen mehr als 8.000 Besucher*innen. Höhepunkt war die zentrale Gedenkveranstaltung am 13. August mit über 20.000 Gästen.

 

 

Wir verwenden auf dieser Webseite Cookies, um Zugriffe auf unsere Webseite anonymisiert zu analysieren. Für mehr Informationen lesen Sie bitte unsere Datenschutzerklärung.

OK