Mit Talking Statues haben wir eine von Sing London entwickelte Idee nach Berlin geholt, die inzwischen auch in Manchester und Chicago umgesetzt wird: Denkmäler und Kunstwerke im öffentlichen Raum sind mit einem QR-Code ausgestattet. Wer diesen Code mit seinem Smartphone scannt, bekommt einen Anruf vom jeweiligen Denkmal und erfährt dessen Geschichte. Das zunächst auf drei Jahre angelegte Pilotprojekt ist Teil des MuseumsSommers. Die ersten fünf Denkmäler gingen zur Langen Nacht der Museen 2015 an den Start.

  • Die Käthe-Kollwitz-Plastik von Gustav Seitz auf dem Kollwitz-Platz in Berlin-Pankow; gesprochen von Katharina Thalbach
  • Das Heinrich-Zille-Denkmal von Thorsten Stegmann im Nikolaiviertel; gesprochen von Walter Plathe
  • Das Lise-Meitner-Denkmal von Anna Franziska Schwarzbach im Ehrenhof der Humboldt-Universität zu Berlin; gesprochen von Sandra Maischberger
  • Das von Ludwig Engelhardt für das Marx-Engels-Forum geschaffene Marx-Engels-Denkmal in Berlin-Mitte; gesprochen von Gregor Gysi
  • Der Löwe von August Gaul im Kolonnadenhof der Alten Nationalgalerie; gesprochen von Dietmar Wunder, der deutschen Stimme von James Bond.

Im September 2015 rief der Berliner Kurier seine Leser dazu auf, weitere Berliner Denkmäler vorzuschlagen, die zum Sprechen gebracht werden sollten. Die meist genannten waren das Bertolt-Brecht-Denkmal von Fritz Cremer vor dem Berliner Ensemble und das Denkmal des Hauptmanns von Köpenick vor dem Rathaus Köpenick. Seit Sommer 2017 können Sie sich von Bertolt Brecht, gesprochen von Axel Prahl, und dem Hauptmann von Köpenick, dem Florian Martens seine Stimme leiht, anrufen lassen.

Kontakt

Simone Leimbach, Leitung Abteilung Projekte & Veranstaltungen

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