Die transmediale ist ein Festival und ganzjähriges Projekt in Berlin, das neue Verbindungen zwischen Kunst, Kultur und Technologie herausstellt. Das Ziel der Aktivitäten der transmediale ist es, ein kritisches Verständnis der gegenwärtigen, von Medientechnologien geprägten Kultur und Politik zu festigen. Im Laufe seiner 30-jährigen Geschichte hat sich das jährliche Festival zu einem der wichtigsten Events in den Kalendern von Medienkunstexpert*innen, Künstler*innen, Aktivist*innen und Student*innen aus aller Welt etabliert. Seit 2011 werden darüber hinaus ganzjährig Projekte realisiert, zu denen auch eine Residency zählt. Diese Aktivitäten bieten kontinuierliche Strukturen, die durch Feedback, Reflexion und Forschung auf das jährliche Festival Bezug nehmen und mit diesem im Wechselspiel stehen.

Das Festival präsentiert mit 25.000 Besuchen jedes Jahr ein umfangreiches Programm, das sich über Ausstellungen, Konferenzen, Screenings, Performances und Publikationen erstreckt. Dieser umfassende kulturelle Ansatz wird auch von der Bundesregierung anerkannt, die die transmediale als Leuchtturmprojekt der Gegenwartskultur unterstützt. Jedes Jahr schafft ein spezifisches Thema den Rahmen für die Arbeit von Künstler*innen, Medienaktivist*innen, Wissenschaftler*innen, Designer*innen und anderen Kreativen, die reflexive, ästhetische und spekulative Positionen im Feld von Kunst, Kultur und Technologie beziehen. Das vergangene Festival fand vom 31. Januar bis zum 4. Februar 2018 im Haus der Kulturen der Welt statt.

Während der transmediale 2019 steht vom 31. Januar bis zum 3. Februar die Frage im Mittelpunkt, welche Rolle Emotionen und Empathie in der digitalen Kultur spielen. Internationale Künstler*innen, Kulturschaffende und Theoretiker*innen kommen im Haus der Kulturen der Welt mit dem Ziel zusammen, Gefühlstechnologien besser zu verstehen und zu hinterfragen. Eine der Schlüsselfragen der 32. Festivalausgabe, zum achten Mal unter der künstlerischen Leitung von Kristoffer Gansing und ko-kuratiert von Daphne Dragona, Inga Seidler und Florian Wüst, ist „What moves you?”. Sie bezieht sich damit nicht nur auf eine emotionale Reaktion, sondern auch auf die Art und Weise, wie Affekt heute als politische Kraft instrumentalisiert wird. Zum ersten Mal seit vielen Jahren hat die bevorstehende Festivalausgabe keinen Titel, um den Fokus auf die Möglichkeit von Entstehung zu richten: Als Reaktion auf eine krisenhafte Zeit will die transmediale verstärkt Teilnehmer*innen und Publikum einbinden und sich auf die Schaffung einer Lernumgebung konzentrieren statt auf die Festschreibung von Bedeutung.

Vor den öffentlichen Festivaltagen bietet die transmediale erstmalig eine Studierenden-Plattform sowie ein Workshop-Programm an.

 

Kontakt

Kulturprojekte Berlin GmbH
transmediale

Klosterstrasse 68
D-10179 Berlin
Tel.: +49 (0)30 959 9942-31
E-Mail: info@transmediale.de

Partner & Förderer

Gefördert durch:

Die transmediale ist ein Projekt von Kulturprojekte Berlin in Zusammenarbeit mit dem Haus der Kulturen der Welt.

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