Die transmediale ist ein Festival und ganzjähriges Projekt in Berlin, das neue Verbindungen zwischen Kunst, Kultur und Technologie herausstellt. Das Ziel der Aktivitäten der transmediale ist es, ein kritisches Verständnis der gegenwärtigen, von Medientechnologien geprägten Kultur und Politik zu festigen. Im Laufe seiner 30-jährigen Geschichte hat sich das jährliche Festival zu einem der wichtigsten Events in den Kalendern von Medienkunstexpert*innen, Künstler*innen, Aktivist*innen und Student*innen aus aller Welt etabliert. Seit 2011 werden darüber hinaus ganzjährig Projekte realisiert, zu denen auch eine Residency zählt. Diese Aktivitäten bieten kontinuierliche Strukturen, die durch Feedback, Reflexion und Forschung auf das jährliche Festival Bezug nehmen und mit diesem im Wechselspiel stehen.

Das Festival präsentiert mit 25.000 Besuchen jedes Jahr ein umfangreiches Programm, das sich über Ausstellungen, Konferenzen, Screenings, Performances und Publikationen erstreckt. Dieser umfassende kulturelle Ansatz wird auch von der Bundesregierung anerkannt, die die transmediale als Leuchtturmprojekt der Gegenwartskultur unterstützt. Jedes Jahr schafft ein spezifisches Thema den Rahmen für die Arbeit von Künstler*innen, Medienaktivist*innen, Wissenschaftler*innen, Designer*innen und anderen Kreativen, die reflexive, ästhetische und spekulative Positionen im Feld von Kunst, Kultur und Technologie beziehen.

transmediale 2020, die letzte Festivalausgabe unter der künstlerischen Leitung von Kristoffer Gansing, hat eine umfassende Neubewertung von Netzwerken und deren Grenzen zum Ziel. Ein Jahrzehnt hinter sich lassend, das vor allem durch einen Backlash gegen das Internet und die Netzwerkgesellschaft gekennzeichnet ist, beschäftigt sich die 33. Festivalausgabe unter dem Titel E2E (End to End) vom 28. Januar bis zum 1. März 2020 mit vergessenen und möglichen Zukunftsszenarien mit und ohne Netzwerke. Eine einmonatige Gruppenausstellung präsentiert neue künstlerische Arbeiten, die Netzwerke gleichermaßen infrage stellen und neu denken. Als Ausgangspunkt dient die Geschichte europäischer, in den 1990ern entstandener Kritischer Internetkulturen. In der ersten Woche erweitert das Festival die Ausstellung durch Vorträge, Workshops, Screenings und Performances, in denen internationale Künstler*innen, Kulturschaffende und Theoretiker*innen nach einer denkbaren Gegenmacht sowie alternativen technologischen Modellen und kulturellen Narrativen suchen, die das Netzwerkprinzip der End-to-End-Kommunikation neu verhandeln. Über das Erbe kritischer und unabhängiger Internetkulturen will die transmediale 2020 nicht nur die Grenzen internetbasierter Netzwerke sichtbar machen, sondern auch Alternativen für einen nachhaltigen sozialen Wandel aufzeigen.

Kontakt

Kulturprojekte Berlin GmbH
transmediale

Klosterstrasse 68
D-10179 Berlin
Tel.: +49 (0)30 959 9942-31
E-Mail: info@transmediale.de

Partner & Förderer

Gefördert durch:

Die transmediale ist ein Projekt von Kulturprojekte Berlin in Zusammenarbeit mit dem Haus der Kulturen der Welt.

Wir verwenden auf dieser Webseite Cookies, um Zugriffe auf unsere Webseite anonymisiert zu analysieren. Für mehr Informationen lesen Sie bitte unsere Datenschutzerklärung.

OK